Fahrt zum privaten RV Park in Hope: 18.07.2012

Unser Frühstück assen wir trotz starkem warmem Wind draussen. Nur die Kinder bevorzugten es, im RV zu essen. Wenn mich R. nicht gleich sieht, meint er jetzt immer, ich sei schon in der “Wiz” (Schweiz). Und ich versichere ihm dann jeweils, dass wir alle zusammen dorthin fliegen werden. Noch bleiben uns aber einige Nächte in Kanada, davon zwei im RV. Nachdem wir uns also vom Provincial Park, wo die Campingplätze immer sehr schön und gross sind, verabschiedet hatten, fuhr uns C. sicher nach Hope. Nun sitze ich am Strand des Kawkawa Lake Resorts, die Kinder spielen und fischen und C. isst. Wieder sind wir an einem See, doch zur Zeit weht ein frischer Wind, womit wir noch nicht baden werden. Heute Nachmittag werden wir wohl ein bisschen packen und ausruhen…

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Fahrt zum Kentucky Alleyne Provincial Park: 17.07.2012

Nach einem gemütlichen Frühstück in der Sonne machten wir uns auf den Weg zum nächsten und letzten Provincial Park unserer Ferien. Zunächst aber fuhren wir nach Vernon, um zu dumpen, und dann nach Kelowna. Auch dies ist eine hässliche Stadt, die soweit wir es auf der Fahrt sehen konnten, nur aus Shoppingmalls und riesigen Parkplätzen besteht. Nun verstehe ich, warum Vancouver diesbezüglich so speziell ist. Gemäss einem Buch, das ich über Vancouver gelesen habe, ist sie einer der einzigen Städte Nordamerikas, die keine Shoppingmalls hat. Erst als ich Vernon und Kelowna sah, ist mir aber wirklich bewusst geworden, wie man eine Stadt durch solch grosse Einkaufszentren zerstören kann. Es waren bestimmt zehn solcher Malls, jeweils mit mindestens zehn Einkaufsläden und davon einem riesigen um einen nicht enden wollenden Parkplatz. Nicht einmal in San José (USA) habe ich so etwas hässliches gesehen ;-)! Umso glücklicher sind wir, in Vancouver gelandet zu sein (und nicht in Kelowna, wo die UBC auch eine Universität, gleich neben einem kleinen Flugplatz, hat)! In Kelowna kauften wir dann doch noch ein, in einem Save on Foods, und assen im City Park, gleich am Okanagan Lake unser Mittagessen. Gleich daneben hatte es einen tollen Spielplatz und einen riesigen Waterpark mit Rutschbahn. Diese Waterparks sind echt eine tolle Erfindung, denn sie funktionieren ohne Schwimmbad, und so können die Kinder alleine unter den Sprinklern durchrennen, während die Papas Bücher lesen, und die Mamas auf die Kinder achten… Um 15 Uhr fuhren wir wieder los. Kurz vor Merritt bogen wir zum Kentucky Alleyne Park ab. Dieser Park befindet sich am Ufer von drei Seen und verfügt über 58 RV Plätze. Wir konnten hier keinen Platz reservieren, es hatte aber noch viele freie Plätze, als wir ankamen. So stellten wir unseren RV an das Ufer des einen Sees. Während C. nach dieser langen Fahrt gemütlich die 4km um den See spazierte und hoffte, Mooses zu sehen, badeten Y. und N. im See, wobei sie sich vor dem “Quicksand” in Acht nehmen mussten, um nicht darin zu versinken. Ich sass derweil im Campingstuhl und genoss diesen letzten Abend in einem Prov. Park in vollen Zügen. Nach einem feinen z’Nacht gingen wir alle schlafen.

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Baden im Okanagan Lake: 16.07.2012

Heute konnten wir es gemütlich nehmen, würden wir doch auch die kommende Nacht noch hier bleiben. Und so machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg zum Strand. Es wehte ein frischer Wind, und so waren die drei Kleinen nur kurz im Wasser, nur Y. hatte im Wasser nicht kalt. Nach dem Mittagessen und der Siesta spazierten wir wieder runter zum See, diesmal aber an einen anderen Strand. Heute war es etwa 29°C warm, und so kam die Abkühlung im See sehr gelegen! Y. lernte dabei zwei Schweizer Kinder kennen, die hier in Kanada mit ihren Eltern in den Ferien sind. Alle spielten noch bis spät abends auf dem Spielplatz. Wegen der Hitze schliefen alle erst spät ein.

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Baden und Fahrt zum Ellison Park am Okanagan Lake: 15.07.2012

Nach dem Frühstück spazierten wir zur Lagune neben den Upper Arrow Lake, wo die Kinder zunächst auf dem Spielplatz spielten und danach im See badeten. Es war ein gemütlicher Morgen, den wir mit einem feinen Pick-Nick beendeten. Gerade als wir das Mittagessen beendet hatten, begann es zu regnen. Kein Wunder, waren wir doch wieder in British Columbia… Nachdem C. gedumpt hatte, fuhren wir also los. Die Fahrt würde etwa zweieinhalb Stunden dauern. Unterwegs hielten wir in einem alten Bauernhof, wo man Ziegen füttern konnte. Das Spezielle daran war, dass die Ziegen auf eine Brücke gehen mussten, wo sie an einem Rad drehen konnten. Die Maiskörner, die man für 25Cents kaufen konnte, legte man in eine Büchse, die an einer Schnur festgemacht war. Durch das Drehen des Rades kam die Büchse hoch, und die Ziegen konnten die Maiskörner fressen. Nach einem hausgemachten Eis fuhren wir weiter. Nach etwa 20 Minuten fuhren wir durch Vernon, einer (so wie wir sie gesehen hatten) hässlichen Stadt, die nur aus riesigen Shoppingmalls besteht. Etwa 20km weiter südlich kamen wir schliesslich beim Ellison Provincial Park an, gleich am Okanagan Lake. Unser Platz befindet sich gleich neben einem tollen Spielplatz, und nicht weit weg ist der Strand. Diesen werden wir aber erst morgen testen.

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Fahrt durch zwei Nationalparks und Ankunft im Blanket Creek Provincial Park: 14.07.2012

Nach dem Frühstück fuhren wir heute sogleich los. Der erste Halt war der Rock Garden Loop. Dieser etwa 1km lange Weg führte durch und über Felsbrocken, die bei einem Felssturz hier am Strassenrand gelandet waren. Ein kleines Heft dazu erklärte interessante Details. So erfuhren wir, dass Pilze, die auf den Steinen wachsen, den Stein langsam zerbröckeln und in Erde verwandeln. Darau können Moos und schliesslich Pflanzen und Bäume wachsen. Bis die Pilze auf den Steinen wachsen, braucht es tausende von Jahren, und wenn man sie berührt, gehen sie kaputt. Der Felssturz soll vor etwa 7’000 Jahren statt gefunden haben. Unter den Steinen befindet sich Asche des Vulkans, der vor dem Felssturz ausgebrochen war. Nach diesem kurzen Spaziergang fuhren wir gleich zur nächsten Loop, der Hemlock Grove. Dieser Weg führte durch einen typischen Gletscherwald. In einer Broschüre hiess es, es sei der einzige Regenwald der Erde mit Thujas und Hemlocks, der sich nicht an der Küste befinde. Ein Steg führte durch den Wald. Neben den Bäumen floss immer wieder auch ein kleiner Bach unter dem Weg durch. Auch dieser Weg war sehr schön. Nun verliessen wir den Glacier Nationalpark, fuhren etwa 16km und kamen dann im Mount Revelstoke Nationalpark an. Als erstes machten wir den “Giant Cedars” Loop. Auch wieder etwa 1km lang führte wiederum ein Holzweg durch einen schönen Wald. Und etwa fünf Minuten später standen wir wieder auf einem Holzsteg. Dieser führte durch “Skunk Cabbage”, welche riesige Blätter haben. Langsam wurden die Kinder müde, und wir alle hungrig. Da es die letzte Loop auf dem Weg war, konnten wir nun direkt nach Revelstoke fahren. Dort suchten wir einen Mc Donald’s, damit ich meinen Blog auf Internet schalten und wir alle etwas essen konnten.
Danach ging C. einkaufen, mit den Kindern spazierte ich zum Visitor Centre, wo heute auch L. und R. eine Trinkflasche erhielten (weil sie sechs Visitor Centres besucht hatten). Ich erkundigte mich, ob man mit dem RV auf den Mount Revelstoke fahren könne. Ja, allerdings nicht bis ganz oben, meinte die Frau im Visitor Centre. Wieder beim RV mussten wir in einer Garage die Pneus pumpen gehen, bevor wir dumpten und dann den Berg hoch fuhren.
Der Weg auf den Berg heisst “Meadows in the Sky parkway”. Die Strasse ist 26km lang und hat 16 scharfe Kurven drinnen. “Completed in 1927, the Meadows in the Sky Parkway is the premier attraction in Mount Revestoke National Park. In addition to taking visitors to the summit of Mount Revelstoke, this road also provides access to the historic fire lookout tower there”. Auch hier schien diesen Winter viel Schnee gefallen zu sein, denn die Strasse war nicht bis km 26 sondern nur bis km 23 offen. So wanderten wir die letzten drei Kilometer auf der Strasse bis zum Parkplatz hoch. Schnee lag aber nur auf der Seite, und nicht mehr auf der Strasse. Vom Parkplatz führte ein Weg zum Mount Revelstoke und zum Feuerturm. Dieser war etwa 1km lang und die Hälfte davon war zum Glück schneebedeckt, so dass die Kinder endlich motiviert waren zum Laufen :-). Vom Feuerturm aus hatte man eine wunderbare Aussicht auf die Berge rundherum. Nachdem wir einen Apfelstrudel gegessen hatten spazierten wir wieder zum RV runter. Und von dort fuhren wir zum Blanket Creek Provincial Park zu unserem nächsten Campingground. Es war bereits 21.30 Uhr als wir ankamen und so steckten wir rasch alle in ihre Betten.

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Fotos der letzten Tage

Wir sitzen in Revelstoke in einem Mc Donalds, erstens habe ich hier free Wi-Fi und zweitens haben die Kinder endlich wieder Fries…

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Athabasca Falls

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Athabasca Glacier

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Der Grizzly am Strassenrand

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Die Rangerin schiesst Gummischrot auf den Grizzly auf dem Campground, um ihn zu verjagen

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Elektrische Barriere um den Zeltplatz

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Zurück in British Columbia: 13.07.2012

Heute Morgen wurden wir durch den Donner geweckt! Doch da es auf dem Campingplatz (noch) nicht regnete, konnten wir draussen frühstücken. Während C. und N. auf dem Campingplatz Geocaches suchten und Y. mit seinen Freunden spielte, räumte ich ein bisschen auf, und schon fielen die ersten Tropfen. Als wir bereit waren zum Abfahren, regnete es bereits stark. Unser erster Stopp war das Visitorcentre in Field, wo die Kinder ihr Explorerbooklet abgeben konnten und dafür einen kleinen Badge und ein Diplom erhielten. Als nächstes wollten wir zum Viewpoint “Natural Bridge” fahren. Als ich mir dabei wieder die Landschaft anschaute, sah ich plötzlich einen schwarzen sich bewegenden Punkt im Wald, ein Schwarzbär! C. stoppte sogleich den RV (zum Glück waren wir nur auf einer Nebenstrasse), wir schnallten die Kinder ab und hatten eine wunderbare Sicht auf den Schwarzbär am Strassenrand! Diesmal blieben wir brav im Auto, C. öffnete nur die Tür für die Fotos, und die Kinder legten sich hinten auf unser Bett und sahen sich den Bären von dort aus an. Und schon bald hielten noch viele andere Autos mitten auf der Strasse. Der Bär spazierte noch eine Weile am Strassenrand hin und her (ideal für gute Fotos), bevor er die Strasse überquerte und im Wald auf der anderen Seite verschwand! Das war eindeutig der Höhepunkt des Tages! Und dennoch wollten wir uns die Natural Bridge noch ansehen. Und auch dies lohnte sich! Der Yoho Fluss hat ein Loch in das Gestein gefressen, bald wird die Brücke zusammenbrechen. Nun fuhren wir etwa 90 minuten bis nach Golden, wo die Kinder im Visitor Centre einen Kleber und eine Flasche erhielten. 30 Minuten später waren wir im Glacier National Park, BC (nicht weit weg aber in den USA gibt es einen gleichnamigen Nationalpark). “Glacier National Park is best known for its deep valleys, thick coniferous forests, and spectacular mountain scenery, all seen by millions annually as they travel Trans-Canada 1 through Rogers Pass.” Bevor wir zum Visitorcentre auf dem Roger Pass gingen, fuhren wir zum Campingplatz Illecillewaet 6km weiter entfernt, wo wir einen Platz reservierten. Danach fuhren wir zurück zum Rogers Pass, wo wir uns das Visitor Centre ansahen. “Designed to resemble a historic railway snowshed, it offers a multimedia experience, including landscape models, interactive exhibits, and lively theatre programs.” In der Tat lohnte sich auch die Besichtigung dieses Visitor Centres. Wir sahen uns einen Film zu den Bären an, und wie man sich im Falle eines Zusammentreffens mit einem Schwarz- oder Grizzlybären verhalten sollte. Wieder zurück beim Campingplatz spazierten wir zu den Ruinen von Glacier House. Dies war ein kleines Dorf, an welchem bis 1911 der Zug durchfuhr. Es befand sich hauptsächlich ein Hotel dort, welches die Touristen dazu einlud, den Gletscher am Dorfrand zu besichtigen. Aufgrund zahlreicher Probleme mit Lawinen und dem Tod von 200 Zugangestellter, entschied sich die Canadian Pacific Railway, einen Tunnel unter dem Rogers Pass zu bauen. 1911 wurde der 8km lange Connaught Tunnel beendet, und ab sofort fuhr der Zug unter dem Berg durch. Glacier House verlor dadurch natürlich an Bedeutung, zudem zog sich auch der Gletscher zurück, und so wurde das Dorf 1925 geschlossen. Heute sieht man von Glacier House nur noch einige Steinmauern und eiserne Überreste, die man nun als Touristenattraktion verkauft. Der Spaziergang war aber dank Infotafeln sehr interessant. Nun waren wir alle hungrig und müde und spazierten zurück zum RV.

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Fahrt zum Yoho Nationalpark: 12.07.2012

Nach dem Frühstück verliessen wir den Campground Lake Louise und den Banff National Park und fuhren zum angrenzenden Yoho Nationlpark. “A Cree exclamation of awe, “Yoho” applies perfectly to this park’s big peaks, expansive glaciers, and impressive waterfalls. Add Yohos famous fossils and it’s easy to see why this park in the Canadian Rockies is part of a UNESCO World Heritage site.” Noch im Banff Park fuhren wir an grossen Baustellen vorbei. Die Trans-Canada soll um zwei Spuren verbreitet werden. Wir waren ein bisschen erstaunt zu sehen, dass bald eine sechs-spurige Autobahn durch den Nationalpark fahren würde… Die armen Bären! Nach etwa 30 Minuten waren wir im Yoho Park, wo wir als erstes zum Campground Kicking Horse fuhren, um einen Campingplatz zu reservieren. Danach fuhren wir nach Field, wo wir uns mit Informationen zum Park eindeckten. Nach einer Fahrt zum Emeralde Lake assen wir am Peaceful Pond unser Pick-Nick. Eine wunderbare Lodge beim See lädt Touristen zum Verweilen ein! Wir wollten aber nicht länger bleiben und fuhren wieder zum Visitor Centre, wo die Kinder und C. im angrenzenden See baden gingen. Es war heute unglaublich warm, wohl 28°C! Ideales Glacewetter. Und zum Glück gab es für einmal gutes Eis zum Kaufen, gleich neben dem Visitor Centre. Nach dieser süssen Stärkung fuhren wir zu den Takakkaw Falls. “Leave your trailer behind for this drive because it entails two tight switchbacks near the start. (Und diese sollten von RVs rückwärts befahren werden!) En route, note the avalanche tracks on the mountain-sides. From the Parking lots, walk toward the bridge for ever improving views of the falls. “Takakkaw” is another Cree exclamation, this one along the lines of “Magnificent!” The water free-falls for about 254m out of its 380m total drop over a cliff of Cambrian limestone. Out of sight above is the water’s source: the Daly Glacier, part of the Waputik Icefield, 15km2. Near the base of the falls you feel the fine spray in the air. In late afternoon, with the sun behind you, a standing rainbow makes the scene magical.
Und genau diesen Regenbogen hätte C. gerne fotografiert. Doch leider versteckte sich die Sonne jetzt gerade hinter den Wolken, und so wurde nichts aus dem Foto mit dem Regenbogen. Eindrücklich war der dritthöchste Wasserfall Kanadas aber dennoch! Auf dem Weg dorthin tauchten immer wieder Columbian Squirrels aus ihren Löchern auf und standen auf den Hinterpfoten, um frech in die Runde zu blicken. War natürlich ganz süss! Nachdem wir alle nass waren von den Wasserspritzer des Wasserfalls, fuhren wir zurück zum Campingplatz, wobei C. zwischen den zwei scharfen Kurven auf dem Rückweg gemäss Anleitung rückwärts fuhr.
Noch etwas zu den Fossilien. Arbeiter der Canadian Pacific Railway fanden um die 1880 sogenannte “stone bugs” (trilobite fossils) in der Nähe von Field. Der Paläontologe Charles Walcott fand 1909 diese Käfer im Burgess Shale, wie er es nannte. Es handelt sich bei den Fossilien um die ersten Lebewesen auf der Erde. Um Besucher daran zu hindern, diese Steine nach Hause zu nehmen, gelangt man nur noch mit geführten Touren zu den Plätzen. Die Wanderung geht steil den Berg hoch und ist etwa 20km lang, weshalb sie für uns nicht in Frage kam. Gereizt hätte mich der Ausflug aber schon… Vielleicht ein anderes Mal 🙂
(Die kursiven Abschnitte kommen aus dem “Guide to the National Parks of Canada” von National Geographic.)

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Touristenattraktion Lake Louise: 11.07.2012

Viele Leute aus der Schweiz und auch Kanada haben uns immer wieder gesagt, Lake Luoise müssten wir unbedingt besuchen. Es handelt sich dabei um einen Gletschersee, an dessen Ende sich ein Hotel, das Chateau Fairmont, befindet. Eine Übernachtung in diesem luxuriösen Kasten ist nicht ganz billig: 500$ die Nacht! Um noch einen Parkplatz ergattern zu können, fuhren wir heute noch vor dem Frühstück zum See. “Arguably the most famous sight in Banff National Park – if not the whole Canadian Rockies – the gleaming blue bowl of Lake Louise has been an essential item on every visitor’s itinerary since the 1890s. (…) It’s since become one of the park’s most famous (and busiest) attractions, and the lakeshore inevitably gets crushingly crowded on summer days.Visit as early as possible.” Nachdem wir gestern den Lake Moraine gesehen hatten, waren wir beim Anblick des Sees heute schon etwas enttäuscht. Die Sicht ist zwar wunderschön, aber es ist doch sehr übertrieben zu sagen, es sei die schönste der Rockies. Zudem sind die vielen Touristen, zu welchen natürlich auch wir gehören, sehr lästig, und das Hotel ist nicht der schönste Wurf… Aber wir fanden doch ein ruhiges Plätzchen für unser Frühstück, bevor wir ans Ende des Sees spazierten. Heute waren deutlich mehr Leute auf dem Weg. Am Ende des Sees kamen wir gerade rechtzeitig zu einem kleinen Vortrag einer Rangerin zur Geologie des Parks, was sehr interessant war. Als wir wieder zurück waren beim RV fuhren, standen überall Autos, die freie Parkplätze suchten. Lake Louise ist eigentlich viel zu klein für all die Touristen, und es ist schwer verständlich, weshalb die Besucherzahl nicht beschränkt wird. Wir fuhren wieder runter ins Tal und zum Campingplatz, wo wir heute einen faulen Nachmittag einlegten, bevor wir abends wieder zum Theater spazierten und einen Vortrag über Bären hörten. Die Kinder machen in den Nationalparks jeweils verschiedene kleine “Explorer-Aufgaben” und erhalten am Ende einen Badge, müssen aber zuvor ein Versprechen ablegen. Y. und zwei andere Kinder machten dies heute Abend, was sehr feierlich war. Wieder zurück beim RV schliefen wir bald ein… bis zur ersten Durchfahrt des Güterzugs um 2.30 Uhr…

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Moraine Lake: 10.07.2012

Nach dem Frühstück bei angenehmen Temperaturen und schönem Wetter fuhren wir mit dem Campingcar zum Moraine Lake. Im Visitor Centre wurden wir darauf hingewiesen, dass der Parking ab 11 Uhr voll sei. Um 10.30 Uhr waren wir dort, und es waren in der Tat kaum mehr Parkplätze vorhanden. Zum Glück aber hatte es gerade noch einen Platz für unseren RV. Nachdem alle mit Sonnencrème eingestrichen waren, machten wir uns auf den Weg.
Reached by a twisting 13km road (…) the mountainous panoramas around Moraine Lake are arguably even more stunning than those at Lake Louise (was wir aber erst morgen feststellen würden). (…) Moraine Lake is another sparkling blue lake that’s fed by glacial runoff from the surrounding mountains. It’s one of the best-known views in the Rockies.
Die Sicht auf die Berge war wirklich wunderbar, insbesondere mit dem blauen See davor. Wir spazierten die 1.8km bis zum Ende des Sees, wobei C. mit Y. voran ging, und ich mit den drei anderen hinterher trottete. Die drei “Kleinen” fanden den Weg im Wald ganz lustig. Nach etwa 500m waren wir fast alleine auf dem Weg, was natürlich sehr angenehm war (ganz im Gegensatz zu Lake Louise). Während wir noch auf dem Hinweg waren, kamen uns schon C. und Y. entgegen, die im Eiltempo zurück spazierten, um noch eine Runde mit dem Kanu auf dem See zu machen. Als wir wieder alle beim Ausgangspunkt waren, assen wir unser Pick-Nick und holten uns dann ein Eis im Restaurant. Auf dem Heimweg gingen wir beim Visitorcentre vorbei. Nach dem Abendessen spazierten wir auch heute zu Theater, wo eine Park Rangerin etwas zu den Wildtieren im Park erzählte.

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