Fahrt zum Kentucky Alleyne Provincial Park: 17.07.2012

Nach einem gemütlichen Frühstück in der Sonne machten wir uns auf den Weg zum nächsten und letzten Provincial Park unserer Ferien. Zunächst aber fuhren wir nach Vernon, um zu dumpen, und dann nach Kelowna. Auch dies ist eine hässliche Stadt, die soweit wir es auf der Fahrt sehen konnten, nur aus Shoppingmalls und riesigen Parkplätzen besteht. Nun verstehe ich, warum Vancouver diesbezüglich so speziell ist. Gemäss einem Buch, das ich über Vancouver gelesen habe, ist sie einer der einzigen Städte Nordamerikas, die keine Shoppingmalls hat. Erst als ich Vernon und Kelowna sah, ist mir aber wirklich bewusst geworden, wie man eine Stadt durch solch grosse Einkaufszentren zerstören kann. Es waren bestimmt zehn solcher Malls, jeweils mit mindestens zehn Einkaufsläden und davon einem riesigen um einen nicht enden wollenden Parkplatz. Nicht einmal in San José (USA) habe ich so etwas hässliches gesehen ;-)! Umso glücklicher sind wir, in Vancouver gelandet zu sein (und nicht in Kelowna, wo die UBC auch eine Universität, gleich neben einem kleinen Flugplatz, hat)! In Kelowna kauften wir dann doch noch ein, in einem Save on Foods, und assen im City Park, gleich am Okanagan Lake unser Mittagessen. Gleich daneben hatte es einen tollen Spielplatz und einen riesigen Waterpark mit Rutschbahn. Diese Waterparks sind echt eine tolle Erfindung, denn sie funktionieren ohne Schwimmbad, und so können die Kinder alleine unter den Sprinklern durchrennen, während die Papas Bücher lesen, und die Mamas auf die Kinder achten… Um 15 Uhr fuhren wir wieder los. Kurz vor Merritt bogen wir zum Kentucky Alleyne Park ab. Dieser Park befindet sich am Ufer von drei Seen und verfügt über 58 RV Plätze. Wir konnten hier keinen Platz reservieren, es hatte aber noch viele freie Plätze, als wir ankamen. So stellten wir unseren RV an das Ufer des einen Sees. Während C. nach dieser langen Fahrt gemütlich die 4km um den See spazierte und hoffte, Mooses zu sehen, badeten Y. und N. im See, wobei sie sich vor dem “Quicksand” in Acht nehmen mussten, um nicht darin zu versinken. Ich sass derweil im Campingstuhl und genoss diesen letzten Abend in einem Prov. Park in vollen Zügen. Nach einem feinen z’Nacht gingen wir alle schlafen.

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