Abschiedsparty: 27.06.2012

Nachdem heute alle Kinder in der Schule und in der Daycare waren, konnten C. und ich die Wohnung weiter aufräumen. Am Mittag erhielt ich unerwartet einen Anruf von Y. aus der Schule. Er war ganz besorgt wegen der heute stattfindenden Abschiedsparty und wollte wissen, ob ich alle seine Freunde auch wirklich eingeladen hatte. Y. hatte bis heute nicht wirklich realisiert, dass wir nicht mehr nach Vancouver kommen würden, Und deshalb wollte er zunächst auch keine Freunde einladen. Ich hatte die Einladung aber seinen besten Freunden geschickt, so dass Y. in Ruhe sein Pick-Niuck essen konnte in der Schule. Zum z’Mittag waren wir bei Blenz und genossen einige Sonnenstrahlen auf der Terrasse. Als Y. und N. um 15 Uhr nach Hause kamen, zeigte mir N. seine Eintritte zu den Spielen der Lions (American Football). Alle Kindergartenkinder hatten diese gratis erhalten. Nicolas meinte, er wolle mit seinem Freund B. die Spiele anschauen gehen. Als ich ihm sagte, wir seien jetzt dann in den Ferien und bald in der Schweiz, meinte er, er könne ja danach zu einem Spiel gehen. Auch N. scheint noch nicht wirklich realisiert zu haben, dass wir in der Schweiz bleiben werden. Als ich ihm erklärte, dass wir nicht zurück kommen würden, meinte er, dann werde er halt als Teenager nach Vancouver fliegen und sich mit seinem Freund B. Spiele der Lions ansehen.

Um 16 Uhr ging C. mit Y. und N. zum Spielplatz, wo schon die ersten Freunde für die Abschiedsparty eintrafen. Ich holte in dieser Zeit die Kleinen in der Daycare ab, wo keine der Erzieherinnen wirklich realisierte, dass heute der letzte Tag war. Ich musste alle Sachen der Kinder selber zusammensuchen und verabschiedete mich dann zumindest bei zwei Leiterinnen, die mir einen guten eindruck gemacht hatten. Wieder zu Hause gesellten auch wir uns zur Abschiedsparty, wo schon viele Kinder mit deren Eltern eingetroffen waren. Es war sehr schön, die meisten blieben bis 19 Uhr und assen mit uns ein Pick-Nick. Danach war es nicht ganz einfach, die Kinder ins Bett zu bringen, doch gegen 22 Uhr waren alle am Schlafen, und C. und ich konnten noch kurz weiter aufräumen.

In der Schweiz findet derzeit übrigens der Umzug unserer Möbel und Kisten in die neue Wohnung statt. Wenn wir morgen aufstehen (16 Uhr CH-Zeit), sollte dann alles in der neuen Wohnung stehen! Und dies dank meiner Mutter, C’s Vater und Schwester!

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