Pizzaparty in der Schule: 26.06.2012

Ich sitze in der Küche, die inzwischen ziemlich leer geräumt ist. Einzig einige Schachteln und Plastikkisten stehen neben mir. Diese werden wir in den Campingcar nehmen. Alle schlafen, die Kinder, weil es schon spät ist, und C., weil er immer noch erkältet ist. So konnte ich heute Abend in aller Ruhe weiter packen und aufräumen. Und jetzt sitze ich vor dem Fenster, trinke eine warme Honigmilch und schreibe den Blog.
Heute Morgen brachte ich die Kinder nicht mehr per Velo sondern mit dem Kinderwagen in die Daycare, war der Veloanhänger doch bereits zusammen gelegt. Nachdem ich in der Daycare war, spazierte ich zur Post, wo ich zwei Päckli an unsere neue Adresse in der Schweiz schickte und kam nach Hause, wo C. bereits die 12 gepackten Taschen und den Velonanhänger ins Modo-Auto steckte und zur Storage brachte, wo wir sie dann in drei Wochen abholen werden. Auf dem Weg zum Storage ladete er mich bei der Schule von N. und Y. ab. Ich wartete dort auf den Pizza-Mann, der für die Klassen von N. und Y. Pizzas brachte. Ich hatte in meinem Rucksack Säfte und Trauben, die ich den Kindern verteilte. Diese Pizza-Party diente als Abschied. Die Kinder und Lehrerinnen hatten grosse Freude und empfingen mich sehr herzlich. Um 12.30 Uhr verliess ich die Schule und erledigte letzte Einkäufe in Kerrisdale und Kitsilano. Kurz vor 15 Uhr war ich wieder zu Hause und zeigte meiner Freundin rasch, wie man einen Zopf zöpfelt. Danach kam ich nach Hause und stellte all unsere Sachen auf das Trottoir vor unserer Wohnung, damit sich die Leute bedienen konnten. Es war alles gratis, und es dauerte nicht lange, bis die ersten Leute sich bedienten. In der Zwischenzeit hatte C. eine Verabredung mit seinem Professor, und ich holte L. und R. in der Daycare ab. N. und Y. waren in dieser Zeit bei den Nachbarn. Y. und C. gingen etwas später zum Schwimmkurs, und ich versuchte die doch ziemlich nervösen L., N. und R. einigermassen ruhig zu halten, doch sie spüren die bevorstehende Änderung und sind wohl etwas überfordert. Kein Wunder, jeden Tag verschwinden Möbel und Spiele und nichts sieht mehr so aus wie noch vor zwei Wochen. Zum Glück dauert es nur noch zwei Tage. Als alle eingeschlafen waren, packte ich eben weiter ein und sah erfreut, dass die Sachen auf unserem Trottoir fast alle weggeräumt waren, und genoss die Ruhe.

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Doch nun werde auch ich mich ins Bett legen. Denn morgen gilt es, die Wohnung bis auf die Matratzen leer zu räumen!

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