Spaziergang in der Downtwon und im Shaughnessy Quartier: 15.05.2012

Heute wollten D. und ich eigentlich das Museum of Crafts & Design in der Downtown besichtigen, doch als wir vor Ort waren, stellten wir fest, dass es gar nicht mehr existierte! So beschlossen wir, zur Waterfront zu spazieren und uns die Olympische Flamme (ohne Flamme) anzusehen. Wir spazierten von der Waterfront zur Gastown, wo wir einige Andenken kauften und uns kurz die Dampfuhr ansahen. etwas weiter gab es einen Laden mit indianischer Kunst. Es war, als wären wir in einem kleinen Museum! Mir gefallen die farbigen Bilder und Dekorationen. Der Laden führte auch sehr moderne Bilder mit Sujets aus Starwars… Ich werde bestimmt mit C. hierher zurück kommen, um etwas für unsere neue Wohnung in der Schweiz mitzunehmen! Wir bummelten noch durch die Strassen der Gastown und bewunderten die hohen Bäume! Und in Bern bekam ich immer wieder zu hören, grosse Bäume in einer Stadt gäben zu viel Arbeit. Ok, mag sein, aber dass hohe Bäume positiv sind für Gesundheit und Wohlbefinden hat in Bern und Freiburg wohl noch niemand gemerkt! Wie wohltuend hohe Bäume sind, konnten wir heute etwas später ein weiteres Mal feststellen. Zunächst aber assen wir ein feines Sandwich im Brioche, Urban baking & catering. Mmmh, das war echt gut!

Mit Bus Nummer 10 fuhren wir später zum Shaughnessy Quartier, oder genauer zur 16th Avenue. Von dort spazierten wir einer Route entlang, die ich aus einem Reiseführer hatte.Das Quartier wird von sehr gut verdienenden bewohnt, was man leicht an der Villen- und Parzellengrösse sieht! Das durchschnittliche Haushalteinkommen beträgt gemäss wikipedia 136’000$, was 16’000$ mehr sind als dasjenige der Bevölkerung auf dem South Campus, wo wir wohnen. Und trotzdem ist es auf dem South Campus bei Weitem nicht so schön wie im Shaughnessy Quartier! Aaber immer noch viel viel schöner als manche Quartiere in der Schweiz 🙂 )

Shaughnessy, Wikipedia:

Shaughnessy is an almost entirely residential neighbourhood in Vancouver, British Columbia, Canada, spanning about 447 hectares[1] in a relatively central locale. It is bordered by 16th Avenue to the north, 41st Avenue to the south, Oak Street to the east, and Arbutus Street/West Boulevard to the west. Recent census estimates place its population at 9020, hailing from 2970 households.[1] It was named after Thomas Shaughnessy, 1st Baron Shaughnessy, former president of the Canadian Pacific Railway.

The neighbourhood is characterized by the affluence of its residents: at an average annual household income of $136,252 and family income of $153,895[1] it is the wealthiest neighbourhood in Vancouver.[2] It is also the site of many historical homes, especially in First Shaughnessy. 51.5% of the neighbourhood’s homes were built before or during World War II, compared with 20.8% for the city at large.[1] This is largely due to the 1981 First Shaughnessy Official Development Plan by-law, which promotes private property ownership and single-family dwelling, while limiting property subdivision and population density.[3]

The neighbourhood was created in 1907 by the Canadian Pacific Railway, then the largest real estate developer in Canada. It was meant as an alternative to the West End, which was the traditional home for the budding city’s elite.[4] Thanks to aggressive marketing by the Railroad, highly regulated development and a stronger degree of exclusiveness, it gradually took the latter’s status over the past century.

Shaughnessy is home to Little Flower Academy, Vancouver College, York House School and Shaughnessy Elementary School. There are no public high schools in Shaughnessy: secondary students must either attend Eric Hamber Secondary School, in Oakridge, or Prince of Wales Secondary School, in Arbutus Ridge.

Das Quartier befindet sich auf einem Hügel, von welchem man eine schöne Aussicht auf die Downtown hat. Es ist wohl eines der grünsten Quartiere, die ich je gesehen habe! Und eben, die Bäume dürfen hier wachsen, wie sie wollen. Oder zumindest fast. Denn kommt der Baumkrone eine Leitung in die Quere, wird der Baum nicht etwa einfach gefällt oder klein geschnitten, sondern so frisiert, dass die Äste links und rechts der Leitungen weiter wachsen können! Und es macht wirklich einen Riesenunteschied, ob man nun im Pérolles in Freiburg oder in diesem Quartier durchspaziert. Ok, das Pérolles ist eine Strasse in einer Kleinstadt, aber die Bäume könnten auch dort in die Höhe wachsen, das Problem der Buslinien ist einfach eine faule Ausrede! Die Vancouverites verstehen erstens, was es braucht für eine hohe Lebensqualität und zweitens, wie man diese in die Raumplanung integrieren kann! Im Sommer, wenn es heiss ist, spenden die Blätter angenehmen frischen Schatte, und im Winter haben die Bäume sowieso keine Blätter und stören damit auch nicht weiter. Wir genossen unseren Spaziergang durch das Villenquartier und fragten uns häufig, was sich wohl alles in diesen grossen Häsuern befindet. Um 15 Uhr waren wir wieder zurück auf dem Campus, der mir nach diesem Spaziergang wirklich grau vorkam. Und so wird es wohl auch sein, wenn wir in die Schweiz zurück kommen werden, wo es noch grauer ist als auf dem Campus…

 

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