Schief gelaufen…

Es sind zwar nur “des faits divers”, aber da mir gleich in kurzer Zeit mehrere Missgeschicke, wenn man dem so sagen kann, passiert sind, meinte Cédric, sie seien einen Blog wert. Ihr dürft während und am Ende des Blogs gerne lachen, ich höre es ja nicht 🙂

Also, alles hat mit dem Kauf des Veloanhängers angefangen. Diesen haben wir auf Internet direkt beim Händler bestellt. Der Anhänger bestand jedoch nicht aus nur einem Teil, das man bestellen musste, sondern aus mehreren. Und es galt, alle Teile, die wir benötigen würden (Hängematte für Raphael, Räder, Veloanhängevorrichtung…) zu finden und möglichst keines zu vergessen. Bevor ich die Bestellung abgeschickt habe, habe ich sie deshalb bestimmt noch dreimal kontrolliert, doch ehrlich, und sie dann abgeschickt. Ihr ahnt es natürlich schon, bei der Bestellung ging etwas schief. Zwar hatten wir alle Teile, die wir benötigten, aber eines war eben zu viel. Es war die Hängematte für Raphael, die man im Anhänger aufhängen kann. Da sie um die 70 CHF gekostet hatte, würde sich das Zurückschicken lohnen. Da wir die Kartonschachteln bereits weggeworfen hatten, musste ich eine neue für den Versand kaufen. Dies machte ich gestern, nachdem ich Nicolas in die Preschool gebracht hatte. Im Staples wurde ich fündig. Mit der recht grossen gefalteten Schachtel begab ich mich zur Kasse, wo ich ab dem Preis nicht schlecht staunte: 48 CHF!!! Ganz schön teuer für so ein Ding aus Karton! Da ich nicht viel Zeit hatte, wollte ich mir die Quittung später ansehen. Mit der Kartonschachtel auf dem Kinderwagen spazierte ich nach Hause.

Als ich heute Morgen Cédric nebenbei darauf angesprochen hatte, meinte er, sie sei entweder schon vorfrankiert oder es sei der Preis für 10 Schachteln. Zweiteres schien mir tatsächlich möglich zu sein. Am Nachmittag würde ich also wieder zu Staples gehen, um das Problem zu klären. Zum Glück hatte ich die Quittung noch nicht ins Altpapier geworfen…

Und nun zum zweiten Missgeschick…
Cédric blieb heute zu Hause, weil unser IKEA Bettrahmen endlich geliefert würde! Gegen 11 Uhr wurde auch unser neuer Kinderwagen geliefert (wir mussten unseren Doppelkinderwagen verkaufen, da er nicht in alle Busse passt, und wir hier ja eben nicht über übermässig viel Platz verfügen und uns nicht mit Tim, unserem Property Manager, anlegen wollten), bei welchem die Kinder hintereinander sitzen. Während Cédric mit den Kindern einkaufen ging, setzte ich diesen zusammen. Am Ende, und als Cédric und die Kinder wieder zurück waren, galt es, die Pneus zu pumpen. Und hier muss ich nun sagen, dass ich heute nicht zum ersten Mal einen Pneu pumpen würde. Wie wohl schon manche von euch, habe ich bereits verschiedene Velopneus, Kinderwagenpneus und Bälle unterschiedlicher Grösse gepumpt, und bis jetzt ist noch immer alles gut gegangen! 4 bar. Dies hielten bis jetzt echt all meine gepumpten Gegenstände aus! Aber heute würde sich dies ändern! Ich nahm also unsere Velopumpe und pumpte als erstes das Vorderrad auf. Bei 3 bar checkte ich den Pneu mit der Hand ab und pumpte ihn dann weiter auf. Mit viel Energie stiess ich die Luft in den Pneu, und ihr könnt euch jetzt vorstellen, was passiert ist… Ja, es gab einen Riesenknall! Der Pneu war geplatzt, die Plastikteile des Rades gebrochen, kurz, das Rad war unbrauchbar! Während Nicolas und Leanne und Cédric sich köstlich amüsierten (und ich mich ehrlich gesagt auch ein bisschen, denn so was hatte ich nun wirklich noch nie fertig gebracht!), räumte ich den Kinderwagen wieder auf und bestellte ein neues Rad… Nun müssen wir wohl wieder drei, vier Wochen warten. Seit heute werde ich jeweils vor dem Pumpen vorsichtshalber einen Blick auf das Rad werfen, wo drauf steht, wie viel bar der Pneu verträgt. Bei meinem Rad wären es 2.7bar gewesen…

Und nun wieder zurück zum Veloanhänger. Mit der Hängematte des Veloanhängers in der Kartonschachtel sowie der Quittung für die 10 Kartonschachteln machte ich mich schliesslich auf den Weg zu Staples. dort erstattete man mir das Geld umgehend zurück, man hatte mir in der Tat 10 statt nur eine Box verrechnet. Und mit diesem “gesparten” Geld können wir gleich das neue Rad des Kinderwagens bezahlen. Die Kartonschachtel brachte ich anschliessend zur Post, wo ich sie für 21 CAD verschicken konnte.

Nun liegt das kaputte Rad im Wohnzimmer, wo Leanne und Nicolas immer wieder erzählen, wie es ganz laut “PENG” gemacht hat… Und Cédric amüsiert sich immer noch…

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1 Response to Schief gelaufen…

  1. Unglaublich, woher hast Du auch die “Blasenergie”, soviele bar in einen Verloschlauch zu blasen! Hoffe, dass das Velofahren in Zukunft ohne Pengpeng ablaufen bzw. -fahren wird. Liebe Grüsse Papa Grandpapa

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