Karte ohne Höhenangabe und Nudistenbeach…

Heute frühstückten die Damen um 7.30, die Herren um 9 Uhr. Nicolas und Cédric machten sich bald darauf auf den Weg zum UBC Farm market, während Leanne, Yann, Raphael und ich wichtigeres zu tun hatten 🙂 Wir mussten bei der Heilsarmee ein Trampolin kaufen, welches wir gestern beim Broadway-shoppen gesehen hatten, aber nicht mitnehmen konnten, da wir schon zu beladen waren… Als ich heute Morgen anrief, war es immer noch dort, und so machten wir uns mit Like-a-bike und Bus auf den Weg. Nach 30 Minuten waren wir dort angekommen und konnten das Trampolin in Empfang nehmen. Gleich nebenan kauften wir in einem “All Natureal Food” Hefe ein (endlich habe ich welche gefunden!) und machten uns dann auf den Weg nach Hause.

In der Zischenzeit waren Cédric und Nicolas mit feinem frischem Gemüse sowie duftenden Birnen und einem schönen Blumenstrauss nach Hause gekommen, und Nicolas war bereits am Schlafen! Nach dem Mittagessen teilten wir uns wieder auf. Cédric, Yann und Nicolas fuhren zur Wreack Beach, während wir anderen, vor allem ich, es vorzogen, bei der Hitze eine Velotour im erfrischenden Wald und Regionalpark zu machen. Cédric zieht es als Bieler und Belgier halt einfach ans Wasser, mich mehr in den Wald. Um 15.30 Uhr machten wir uns auf den Weg, wobei es mein Ziel war,via Wald zu Yanns Schule zu fahren und wieder zurück.

The largest green space in Vancouver is located in Pacific Spirit Regional Park, which adjoins the University of British Columbia (UBC) on the city’s west side at Point Grey. Although the 1,885-acre (763-hectare) park is still in its ‘formative’ stage, visitors have been enjoying its trails and beaches for decades before its designation as a Greater Vancouver regional park in 1989. (Prior to the creation of the park, this area was considered part of the UBC Endowment Lands; longtime residents still refer to it as such.)

Mit meinem Plan in der Hand, Leanne auf dem Sitzli und Raphael im Veloanhänger fuhren wir also los. Doch leider gab es zwei Probleme: erstens schätzte Raphael es überhaupt nicht, dass es wackelte, wollte er doch in Ruhe einschlafen! Zweitens waren auf der Karte keine Höhenlinien markiert… Obwohl ich wusste, dass Yanns Schule tiefer liegt als unsere Wohnung, war ich doch sehr überrascht, als ich auf dem Rückweg vor einer sehr sehr steilen kurzen Wegstrecke stand. Ich radelte mit aller Kraft voraus, kam aber nicht sehr weit. Also musste ich stossen… aber auch das war noch zu schwer. Also musste Leanne zu Fuss gehen… und da kam ein Jogger mit seinem Hund, der wohl Mitleid hatte mit mir. Jedenfalls bot er mir freundlicherweise seine Hilfe an, die ich gerne annahm (denn blieb mir nicht allzu viel Zeit, musste ich doch um 17 Uhr spätestens zu Hause sein, da die IKEA die überflüssige Matratze abholen würde). Nun fuhren wir auf einem anderen schönen Weg weiter, Richtung unsere Wohnung. Der Weg holperte jetzt weit weniger, und so fand Raphael doch noch seinen Schlaf, und wir kamen nach einer weiteren, etwas weniger steilen Steigung, gerade richtig um 17 Uhr zu Hause an. Kurze Zeit später kamen auch die Herren zu Hause an. Sie waren heute via Trail 7 zur Beach gelangt. Während Cédric den Strand dort überhaupt nicht schön fand und lieber sofort an einen anderen Ort gefahren wäre, hatten Yann und Nicolas anscheinend ein Riesengaudi: kein Wunder, war es dort doch voller Matsch, den man so schön rumwerfen konnte: “The trail has recently been improved with the addition of handrails and better stairs. The ocean here was stagnant and polluted – however changes in booming practices have helped to revive the balance and water is now considered suitable for swimming.

At the bottom of the trail one can choose to go right (northwest) or left (southeast). There are several sandy spits several hundred meters to the northwest. There are numerous small pockets of sand along the trail in both directions. There are also a number of small trails, all along this area. The estuary area to the North is known as the Oasis. (…)

A beautiful and scenic trail down, this journey is quite enjoyable as it is fairly well maintained like Trail 6.  It is also however a much longer walk to the main beach area of Trail 6 at the bottom as you must make your way to the right or north and walk along the shoreline trails for another 20 minutes to reach it.

Once you see the main beach you will have to make your way as far down as you can go and cross the mud flats near the grassy area or walk further along till you find easier access.  Do not cross the mud flats with bare feet as they can be very toxic if you have any open wounds or cuts.  Plan to wash your legs and runners in the ocean as you can sink in up to a foot or more at times so it is not recommended for small children.

This is a good route to explore the natural beauty of the shoreline trails, small waterfalls, creeks and local foliage.  This area is affectionately known as “The Oasis” and is a beautiful and more private area with wonderful little white sand alcoves and viewpoints where you can picnic or hang out.  There is no access to the water in this area however unless you want to brave the deep mudflats, however there is lot’s of shade available under the trees.”

Die drei eher übel riechenden Herren nahmen nach diesem Abenteuer ein Bad, bzw. eine Dusche… Nachdem wir die oben stehenden Einträge auf Internet gelesen haben, werde wir wohl nicht mehr dorthin gehen, zumal es dort anscheinend etwas mehr Nudisten hat, die rumspazieren und gemäss Interneteintrag auch public sex betreiben. Bei all den schönen Stränden hier in Vancouver ist es um diesen bestimmt nicht schade!

Um 18.30 Uhr kam dann tatsächlich IKEA die Matratze holen, nur bin ich mir nicht so sicher, dass diese Matratze noch verkauft werden kann. Während wir in der Wohnung äusserst vorsichtig mit ihr umgingen, entfernten sie die Camionneure nicht sehr zimperlich aus der Wohnung, stellten sie fast in den Regen und warfen sie schliesslich in den Lastwagen rein, und das alles ohne Schutzhülle um die Matratze. Arme Matratze… Wir sind jedoch froh, wieder mehr Platz zu haben!

Nach einem eingeklemmten Finger endete der Abend einigermassen ruhig, und wieder schlafen, resp. schnarchen alle in aller Ruhe vor sich hin.

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1 Response to Karte ohne Höhenangabe und Nudistenbeach…

  1. Andrea Fleiner says:

    Hast Du Frischhefe gekauft? Ansonsten ist Trockenhefe in jedem Supermarkt erhaeltlich. Ist nur ziemlich teuer. Fleischmann und Red Star sind die gelauefigen Marken. Hier meist auf dem obersten Gestell. Ein kleines Glas kostet ungefaehr $ 6.00 bis 7.00. Instant dry yeast. Soltest Du vermutlich auch online finden.

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